Handlungsempfehlungen
  • Verpflichtung zur Verkehrssicherung

    Buchen mit flächig abgestorbenen Rindenpartien und vor allem Bäume, an deren Stamm bereits Pilzfruchtkörper erscheinen, weisen in der Regel eine weit fortgeschrittene Holzfäule auf. Sie brechen daher besonders leicht. Dies gilt insbesondere, wenn die Kronen der Bäume noch grün sind.
    Aus Verkehrssicherungsgründen müssen Bäume mit diesen Symptomen im Gefährdungsbereich von Straßen, Häusern und anderen Einrichtungen unverzüglich entfernt werden. Auch Bäume, die erst die Anfangssymptome der Buchenrindennekrose (kleinere Rindennekrosen, Schleimfluss) oder ausschließlich Holzbrüterbefall aufweisen und aktuell noch nicht bruchgefährdet sind, sollten in den Gefährdungsbereichen entfernt werden, da die Krankheit meist sehr schnell fortschreitet und damit auch die erhöhte Bruchgefahr rasch eintritt.

    Unsere dringende Empfehlung an die Waldbesitzenden:

    Kontrollieren Sie in den von der Erkrankung betroffenen Regionen die Buchen in Ge-fährdungsbereichen regelmäßig auf das Auftreten der Erkrankungssymptome. Nur so lassen sich bruchgefährdete Buchen rechtzeitig erkennen.